US-Vorwahlen Auch Republikaner Rick Santorum gibt auf

Der US-Republikaner Rick Santorum hat bei den ersten Vorwahlen in Iowa miserabel abgeschnitten. Jetzt hat er seine Kampagne beendet - und bereits erklärt, wen er künftig unterstützen wird.
Ex-Präsidentschaftsanwärter Santorum: "Danke für eure Unterstützung"

Ex-Präsidentschaftsanwärter Santorum: "Danke für eure Unterstützung"

Foto: BRIAN FRANK/ REUTERS

Das Kandidatenfeld der Republikaner beim US-Präsidentschaftswahlkampf wird nochmals kleiner: Rick Santorum steigt ab sofort aus dem Rennen ums Weiße Haus aus. Das sagte der ehemalige Senator für Pennsylvania dem Sender Fox News.

Dort verkündete der 57-Jährige auch, wen er künftig unterstützen werde: Marco Rubio. Der sei ein "unfassbar talentierter junger Mann" und ein "geborener Anführer". Bei Twitter bedankte sich Santorum für die Unterstützung seiner Anhänger. "Es ist schlicht nicht unser Jahr", schrieb er und bat darum, künftig Rubio zu helfen:

Santorum hatte im Mai 2015 seine Bewerbung um die Kandidatur der Republikaner bekannt gemacht. Er ist besonders bei wertkonservativen Republikanern sehr beliebt, der Katholik hat sich öffentlich gegen Homosexualität und Abtreibung ausgesprochen. Doch bei den Vorwahlen im Bundesstaat Iowa holte Santorum nur ein Prozent der Stimmen. 2012, als er sich ebenfalls beworben hatte, gewann er in Iowa noch knapp vor dem späteren Kandidaten Mitt Romney.

Vor der Abstimmung in diesem Jahr hatte Santorum einen intensiven Wahlkampf betrieben und alle 99 Counties des Bundesstaates bereist. An der Spitze landete bei der Abstimmung allerdings Ted Cruz, gefolgt von Donald Trump und Marco Rubio. Letzterer gilt jedoch als wahrer Sieger der ersten Caucus-Abstimmung.

Vor Santorum hatte bereits Parteikollege Rand Paul seinen Rückzug bekannt gegeben. Die nächsten Vorwahlen finden am 9. Februar in New Hampshire statt.

Alle Ergebnisse finden Sie in der Grafik:

aar/dpa/Reuters/AP
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