Robert Mueller US-Sonderermittler bereitet in Russlandaffäre erste Anklagen vor

Robert Mueller macht Ernst: Der US-Sonderermittler will einem Medienbericht zufolge in der Russlandaffäre um Präsident Trump erste Anklagen erheben. Schon am Montag könnte es Festnahmen geben.

US-Sonderermittler Robert Mueller
REUTERS

US-Sonderermittler Robert Mueller


US-Sonderermittler Robert Mueller sammelt seit Monaten Material gegen Wahlkampfhelfer von Donald Trump. Der Grund: eine mögliche russische Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf. Nun hat Mueller einem Bericht des Fernsehsenders CNN zufolge die ersten Anklagen vorbereitet. Am Montag könnten bereits Festnahmen erfolgen.

Eine Grand Jury in Washington habe diese zugelassen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Sprecher von Mueller wollte die Berichte nicht kommentieren.

US-Geheimdienste waren in einem im Januar veröffentlichten Bericht zu dem Schluss gekommen, der russische Präsident Wladimir Putin habe eine Beeinflussung des US-Wahlkampfs zugunsten Trumps angeordnet. Russland hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Sonderermittler Mueller, ein früherer FBI-Chef, untersucht die Vorfälle. (Lesen Sie hier, was Sonderermittler in den USA dürfen)

Weitere Details zu den offenbar bevorstehenden Anklagen nannte CNN nicht. Damit blieb unklar, gegen wen Mueller strafrechtlich vorgehen will und was genau die Anschuldigungen gegen die Angeklagten sind.

dop/Reuters/AFP



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