USA Verdacht auf Rizin im Pentagon

Am Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums sind Briefe gefunden worden, in denen sich das Gift Rizin befinden könnte. Die Poststelle steht unter Quarantäne.
Pentagon, Washington

Pentagon, Washington

Foto: ERIK S LESSER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

In der Poststelle des US-Pentagon sind mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden. US-Medienberichten zufolge soll es sich bei der Substanz um Rizin handeln. Der Stoff sei bei der Prüfung der eingehenden Post gefunden worden, sagte Pentagon-Sprecher Rob Manning.

Die Umschläge würden nun von der Bundespolizei FBI weiter untersucht. Alle am Montag eingegangene Post befinde sich derzeit in Quarantäne. Es bestehe keine Gefahr für Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

Die Umschläge seien an Verteidigungsminister James Mattis und den Kommandierenden der Seestreitkräfte, Admiral John Richardson, adressiert gewesen, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf einen Ministeriumsmitarbeiter.

Rizin ist ein hochgiftiger biologischer Kampfstoff, der bei Anschlägen eingesetzt wird.

mal/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.