Antrittsbesuch in den USA Von der Leyen gedenkt Anschlagsopfer am Ground Zero

Ursula von der Leyen hat ihren USA-Besuch in New York gestartet: Die Verteidigungsministerin gedachte der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Bei ihrem viertägigen Staatsbesuch wird sie auch ihren Amtskollegen Hagel treffen.

Antrittsbesuch am Ground Zero: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gedenkt der Opfer des 11. September 2001
AFP

Antrittsbesuch am Ground Zero: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gedenkt der Opfer des 11. September 2001


New York - Ihren Antrittsbesuch in den USA hat die Verteidigungsministerin mit einem symbolträchtigen Gedenken gestartet: Ursula von der Leyen erinnerte an die rund 3000 Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Am Ground Zero in New York legte die CDU-Politikerin am Montag einen Kranz nieder. Dann besichtigte sie das erst im Mai eröffnete Museum zu den Anschlägen.

"Wir sind dazu aufgerufen, die Freiheit mit Worten und Taten gegen die Rückkehr des Hasses zu verteidigen", schrieb sie ins Gästebuch des Museums. Der Ort mahne dazu, für Frieden und demokratische Werte aufzustehen und entschlossen gegen Terrorismus vorzugehen, sagte sie. "Wer das bedrückende, aber auch beeindruckende Mahnmal sieht, kann nachvollziehen, welch tiefe Wunde dieser heimtückische terroristische Anschlag in die Seele Amerikas gerissen hat."

Von der Leyens Staatsbesuch wird vier Tage dauern: Am Dienstag wird die Ministerin Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Vereinten Nationen führen. Am Donnerstag trifft sie in Washington US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. Themen der Gespräche werden die Krisen im Irak und in der Ukraine sowie der Truppenabzug aus Afghanistan und die Beteiligung der Bundeswehr an internationalen Militäreinsätzen sein.

Aus Afghanistan wollen die USA bis 2016 ihre Truppen bis auf ein kleines Restkontingent abziehen. Was das für die Bundeswehr bedeutet, ist noch unklar.

vek/dpa



insgesamt 12 Beiträge
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wählerin 17.06.2014
1. Wählerin
Wenn ich diese Theatertante sehe, überfällt mich immer das Grausen. Kann man dieser Frau dargestellte Gefühle wirklich glauben? Mir will es nicht gelingen!
michelpartei 17.06.2014
2. Hamburgs Gedenklose Politiker
Zitat von sysopAFPUrsula von der Leyen hat ihren USA-Besuch in New York gestartet: Die Verteidigungsministerin gedachte der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Bei ihrem viertägigen Staatsbesuch wird sie auch ihren Amtskollegen Hagel treffen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-von-der-leyen-gedenkt-anschlagsopfer-an-ground-zero-a-975594.html
Das Ursula v d. Leyen der Opfer des Anschlages von 2001 gedenkt ist schön und es stellt sich gleich die Frage: warum gibt es immer noch kein Denkmahl der 3000 Opfer der Twintower in Hamburg. Schliesslich konnten die Attentäter unter der ROT/Grünen Regierung trotz Warnungen aus den USA ihre Pläne ausführen. Schon nach Rückkehr aus Terrorcamps wurden die Attentäter mit neuen Deutschen Pässen ausgerüstet um nach Amerika einreisen zu können. Deutschland das Weltmeister im Denkmahlbau ist , wird doch eine winzige Gedenktafel am Rathaus anbringen können, aber nicht gerade unter der riesigen Regenbogenflagge.
kimmberlie67 17.06.2014
3. zu meiner Zeit
nannte man das Antreten zum Befehls Empfang.
apalanca 17.06.2014
4. Bei allem Respekt
Das was am 11. Sep 01 passiert ist, war eine Tragödie. Aber das Schlachtfest, das Assad in Syrien dagegen veranstaltet eine Apokalypse... Lasst uns auch dieser Toten gedenken, auch wenn sie einer anderen Rasse angehören.
chairman_meow 17.06.2014
5. Es ist bemerkenswert,
wie es die Medien und die Politiker immer wieder schaffen, den Elefanten im Raum zu ignorieren. Langsam schreit es so laut nach Gerechtigkeit, dass niemand es mehr hört.
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