Dominanz im US-Kongress Republikaner verteidigen Mehrheit im Senat

Der US-Kongress bleibt rot: In beiden Kammern, im Repräsentantenhaus und im Senat, gewinnen die Republikaner. Damit könnte ein republikanischer Präsident Trump durchregieren.

US-Kongress im Januar bei Obamas letzter State-of-the-Union-Rede
AFP

US-Kongress im Januar bei Obamas letzter State-of-the-Union-Rede


Neben dem US-Präsidenten haben die Amerikaner am Dienstag auch über die Mehrheitsverhältnisse in beiden Kammern des Parlaments, dem Kongress, entschieden. Im US-Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner ihre breite Mehrheit. Auch im Senat gelang es den Demokraten nicht, die Konservativen als stärkste Kraft abzulösen - die Grand Old Party konnte ihre Mehrheit dort halten.

Ein republikanischer Doppelsieg im Kongress hat große Bedeutung. Denn bei der Präsidentschaftswahl führt der Republikaner Donald Trump. Sollte er tatsächlich ins Weiße Haus einziehen, hätte er dank der Mehrheiten in beiden Kammern eine gute Chance, seine politischen Vorhaben ohne große Gegenwehr durchzusetzen. Der scheidende Präsident Barack Obama musste in den vergangenen Jahren gegen einen republikanisch dominierten Kongress "anregieren".

Für die Demokraten gewann zwar Tammy Duckworth den Senatssitz in Illinois von den Republikanern zurück. Doch um in Führung zu gehen, hätten die Demokraten vier Staaten für sich entscheiden müssen. Sie hatten ihre Mehrheit im Senat vor zwei Jahren verloren.

cht/dpa

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