Model in Südafrika Vanessas Traum

Mode aus Afrika boomt. Vanessa Kilem kämpft für eine Karriere auf internationalen Laufstegen - und gegen die Vorherrschaft westlicher Schönheitsideale.

DER SPIEGEL/ Stefan Kleinowitz

Von , Kapstadt


Der Himmel wolkenlos, das Meer tiefblau, der Sandstrand weiß: Vanessa Kilem liebt diese Weite, die Stille. Niemand nervt wie daheim in Kinshasa, diesem lärmenden Moloch, in dem sie aufwuchs und nie allein sein konnte.

Die junge Frau sitzt an einem lauen Abend in einem Strandcafé in Kapstadt, isst langsam einen Krabbensalat und schaut auf die Tafelbucht. Immer wieder blicken Gäste von den Nebentischen zu ihr rüber.

Vanessa Kilem, 26, fällt auf. Sie ist sehr hübsch, sehr schlank, 1,84 Meter groß. Als Model ist sie bei einer Agentur in Johannesburg unter Vertrag, gerade macht sie zum ersten Mal seit Langem Ferien.

Vanessa hat viel gearbeitet, seitdem sie vor zwei Jahren in die südafrikanische Wirtschaftsmetropole gezogen ist. Sie hat bei einer Show von David Tlale mitgemacht, dem berühmtesten Modeschöpfer am Kap. Und in einem Kleid von MaXhosa Africa landete sie sogar auf der Titelseite der "Sunday Times". "Ein Traum ist wahr geworden", sagt sie.

Den Traum zu modeln hatte Vanessa schon lange, doch fast genauso lange sah es nicht so aus, als ob er sich erfüllen würde. Vanessa kommt aus dem Kongo, ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Wie schafft es eine junge Frau mit großen Träumen, aber geringen Möglichkeiten auf die große Modebühne? "Bei unserer ersten Begegnung war das noch unvorstellbar." Das stimmt.

Vanessa Kilem spricht im Juli 2014 auf einer Straße in ihrer Heimat Kinshasa mit einem Bekannten.
Corbis News/ Getty Images

Vanessa Kilem spricht im Juli 2014 auf einer Straße in ihrer Heimat Kinshasa mit einem Bekannten.

Rückblende ins Jahr 2014: Es ist ein schwüler Julimorgen in Masina, einem Viertel von Kinshasa. Vanessa Kilem ist aufgeregt, denn heute beginnt der Schnellkurs für die Kinshasa Fashion Week.

Sie wurde beim Casting vor vier Wochen entdeckt, als 2000 Bewerberinnen anstanden. Vanessa gehörte zu den 30 jungen Frauen, die schließlich ausgewählt wurden, um die neuesten Kollektionen von Designern aus Afrika, Europa und Amerika zu präsentieren - in der Hauptstadt eines von Gewalt, Krankheit und Armut geplagten Landes.

Die Demokratische Republik Kongo befindet sich seit über zwanzig Jahren im Ausnahmezustand. 1997, nach dem Sturz des Despoten Mobutu Sese Seko, brach der erste Kongokrieg aus, zwei weitere folgten; insgesamt starben rund vier Millionen Menschen. In den Kivu-Provinzen bekämpfen sich bis heute zahlreiche Milizen. Und die Mehrheit der 72 Millionen Kongolesen lebt in Armut. Auf dem Entwicklungsindex der Vereinten Nationen nimmt ihr Land den vorletzten Platz unter 187 Nationen ein.

Vanessa wohnt damals in einem windschiefen Häuschen mit einer Cousine und ihrer Mutter, die einen kleinen Getränkehandel betreibt. Unter dem Leberwurstbaum im Innenhof liegen Teile eines Motorgetriebes herum, die Kronen der Außenmauer sind mit Glasscherben gespickt, um Einbrecher abzuschrecken.

"Ich will raus aus meiner engen Welt"

Das Moskitonetz über der Matratze in ihrer engen, fensterlosen Schlafkammer ist löchrig. An der Wand Heiligenbilder, zwischen Kleiderhaufen, Schuhen, Perücken und Plastikblumen ein provisorischer Schminktisch. "Ich will raus aus meiner engen Welt", sagt die damals 21-jährige Vanessa. Die Kinshasa Fashion Week ist die einzige professionelle Modenschau im Kongo, eine solche Chance bietet sich so schnell nicht wieder.

Die Show findet im Reichenviertel Gombe statt, im Shark Club, einer schicken Freizeitanlage mit Schwimmbad und Fitnesscenter, die dem Bruder des Präsidenten gehören soll. Es gibt Champagner, im Hintergnd läuft Fashion TV.

Die Kinshasa Fashion Week zählt zu den jüngsten Modenschauen in Afrika, auf dem ganzen Kontinent werden inzwischen mehr als 30 pro Jahr veranstaltet, in Johannesburg, Kapstadt, Daressalam, Dakar, Lagos, Accra und Kampala, auf der Insel Sansibar, in Südafrikas größter Township Soweto und sogar in chronischen Krisenländern wie Simbabwe.

New York ist ein Traum - und unendlich weit entfernt

Der Fashionboom ist ein Indikator für den Aufschwung in Afrika; in manchen Ländern ist das Wirtschaftswachstum so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr, die Mittelschichten werden breiter, die Kaufkraft steigt, immer mehr Afrikaner und Afrikanerinnen können sich schickere Kleidung leisten.

Suzy Menkes, eine der einflussreichsten Modekritikerinnen der Welt, prophezeit Afrikas Modebranche eine große Zukunft. Seit einigen Jahren zeigen die besten afrikanischen Designer ihre Kollektionen in London, Mailand und Paris, es gibt eine Vielzahl von innovativen Stilen, panafrikanische, afrofuturistische oder wild gemischte.

So wird die Senegalesin Oumou Sy, eine bekennende Analphabetin, als "Lagerfeld Afrikas" gefeiert. Und die Angolaner Shunnoz & Tekasala nutzen die Mode als Instrument, um die postkoloniale Dominanz des Westens zu überwinden und sich kulturell zu emanzipieren.

Andere afrikanischen Labels sind längst weltweit begehrt, Maki Oh zum Beispiel, die Edelmarke der Nigerianerin Amaka Osakwe. Sie verkauft ihre Haute Couture mittlerweile in New Yorker Boutiquen, zu den Kundinnen gehören Berühmtheiten wie Beyoncé, Rihanna und Michelle Obama. New York! "Da will ich eines Tages auch hin", sagt Vanessa. Aber dieser Sehnsuchtsort ist von der Halle in Kinshasa unendlich weit weg - vorerst.

Models kurz vor der Show während der Kinshasa Fashion Week im Juli 2014.
Corbis News/ Getty Images

Models kurz vor der Show während der Kinshasa Fashion Week im Juli 2014.

Immerhin hat sie sich mittlerweile nach Südafrika durchgekämpft. "Das ist mein Sprungbrett nach Amerika oder Europa", hofft Vanessa. Sie sitzt jetzt vor einer Eisdiele in Hout Bay, einem Vorort von Kapstadt, und schleckt an einer Kugel Vanilleeis. Manchmal wirkt sie leicht verunsichert, wenn sie über die Zukunft spricht, sie ist ja schon relativ alt, für ein Model.

Aber dann schöpft sie wieder Mut, denkt an den Anfang ihrer Erfolgsgeschichte, jenen Abend im Shark Club, Kinshasa:

Die Mädchen versuchen, möglichst locker aufzutreten, aber sie wirken angespannt. Jetzt nur nichts falsch machen, nicht die einmalige Chance vergeben. Immerhin haben sie es schon bis hierher geschafft. Viele kommen wie Vanessa aus bescheidenen Verhältnissen, sie sind die große Hoffnung ihrer Familien.

Vanessa am Strand von Kapstadt
Stefan Kleinowitz/ DER SPIEGEL

Vanessa am Strand von Kapstadt

Als es endlich losgeht, sitzen am Laufsteg Politikergattinnen neben Ministern, Businessleuten, Vertretern der Halbwelt und den Schönen und Reichen der Stadt. Hinter der Bühne steigt die Nervosität, seit dem frühen Nachmittag werden die Nachwuchsmodels von den Stylisten bearbeitet, Make-up, Hautaufheller, künstliche Wimpern. Frisöre straffen ihr krauses Haar mit dampfenden Glätteisen und stecken es zu vogelnestartigen Frisuren hoch. "Eine Tortur", stöhnt Vanessa.

Natürlich kennen sie alle die schwarzen Supermodels Iman und Waris Dirie, es sind ihre Idole. Sie wollen werden wie sie, die Laufstege in Mailand, Paris und New York erobern sowie die Titelseiten der Vogue oder der Marie Claire. Sie wollen Glamour und dann eines Tages reich und berühmt heimkehren.

Aber das Schönheitsideal ist nach wie vor weiß und westlich, dunkelhäutige Frauen werden selten engagiert. Naomi Campbell, das erste schwarze Supermodel, kämpfte mit der Lobbyorganisation Diversity Coalition jahrelang gegen die Diskriminierung. Spitzendesigner würden oft gar kein farbiges Model wünschen oder nur ein einziges auf den Catwalk schicken, kritisierte Campbell.

Vanessa Kilem im Sommer 2014 in ihrem Zuhause in Kinshasa
Corbis News/ Getty Images

Vanessa Kilem im Sommer 2014 in ihrem Zuhause in Kinshasa

"Ich bin so stolz auf unsere Mädchen, sie waren fantastisch", lobt Kahindo Mateene. "Sie könnten auf jeder Modenschau der Welt mithalten." Die Scheinwerfer über dem Laufsteg sind ausgegangen, sie sitzt auf der Kante des Swimmingpools und raucht eine Zigarette, erschöpft und zufrieden. Die kleine füllige Frau hat eines der Glanzlichter des Abends gesetzt, ihre Kreationen haben den stärksten Beifall bekommen.

Kahindo Mateene, 40, Betriebswirtin und diplomierte Designerin, stammt aus Goma im Ostkongo, spricht aber Amerikanisch mit dem breiten Akzent des Mittleren Westens. 2009 hat sie in Chicago das Label Modahnik gegründet; sie benannte es in Kahindo um, als sie 2016 nach New York zog.

Trotz aller Fortschritte müssten afrikanische Designer noch einen langen Weg gehen, um global anerkannt zu werden, einen Weg mit zahlreichen Hindernissen, sagt Mateene. Kaum einer schaffe es in die Department Stores der Modemetropolen, der Markt für Haute Couture sei ohnehin übersättigt. In ihren Heimatländern fehle es an Ausbildungsmöglichkeiten und Fachkräften, die Kundschaft sei nach wie vor auf die zahlungskräftige Oberschicht beschränkt. China überschwemme den Kontinent mit Billigware und Raubkopien der begehrten Marken.

Überdies werden in Afrika kaum Stoffe produziert, den Markt beherrscht seit der Kolonialzeit die niederländische Firma Vlisco. In deren Ateliers entstehen die Formen und Farben der Wachsdrucktücher, die seit dem 19. Jahrhundert zwischen Dakar und Daressalam getragen und für typisch afrikanisch gehalten werden. "Wir müssen das Monopol von Vlisco überwinden", fordert Mateene.

"Wir sind Afropoliten, Weltbürger mit afrikanischen Wurzeln"

Sie begrüßt die "Ethical Fashion Initiative" der Vereinten Nationen, die die industrielle Kleidungsfertigung in Entwicklungsländern unterstützt. In Afrika hat das Projekt viele neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem für marginalisierte Frauen. Stardesignerinnen wie Vivian Westwood lassen zum Beispiel einen Teil ihrer Luxusartikel in Kenia herstellen.

Aber das sei eben auch der alte paternalistische Ansatz, glaubt Mateene. "Trade, not aid - Afrika braucht Handel statt Hilfe. Dieser Kontinent hat das Potenzial, sich selbst zu entwickeln, auch in der Modeindustrie." Mit ihrem Unternehmen leistet sie Pionierarbeit. Sie hat eine neue Methode erfunden, um Stoffe digital zu bedrucken, und einen eigenen Stil kreiert, den sie cross culture nennt: Chicago und Kongo, afrikanisch und westlich modern.

Für ihre Schnitte holt sie sich Inspirationen aus der Malerei und Baukunst, zum Beispiel bei der avantgardistischen Architektin Zaha Hadid. Devise: Weg vom exotischen Kitsch, vom Ethno-Look und der Afro-Folklore mit Krokoleder, Zebraprints, Leopardenmustern und Palmwedeln. "Wir sind Afropoliten, Weltbürger mit afrikanischen Wurzeln", sagt Mateene. "Das soll auch unsere Mode spiegeln."

Eine Afropolitin, eine Modebotschafterin ihres Landes, das will auch Vanessa werden. sie schaut von einem Aussichtspunkt hinunter auf die Bucht von Hout Bay und erzählt von ihrem ersten Auftritt in Kapstadt. "Ich war ziemlich nervös. Aber dann dachte ich an den Rat, den mir ein erfahrenes Model gegeben hatte: "Denke immer an deine Schönheit."

Vanessa Anfang 2019 in einer Bar in Kapstadt, Südafrika
Stefan Kleinowitz/ DER SPIEGEL

Vanessa Anfang 2019 in einer Bar in Kapstadt, Südafrika

Nach der Kinshasa Fashion Week hatte Vanessa hart an sich gearbeitet, ihr Französisch verbessert, Englisch gelernt, an einer Privatuniversität Marketing studiert - und darauf gehofft, dass eine Agentur anruft.

Aber das passierte nicht. Sie schickte immer wieder E-Mails an Agenturen in Südafrika, füllte Ausreiseanträge aus, bezahlte horrende Gebühren - und erhielt am Ende doch kein Visum. Schließlich schaffte sie es, auf dem Umweg über Lubumbashi, einer Bergbaustadt im Südkongo, sich irgendwie nach Johannesburg durchzuschlagen.

Dort nutzte sie dann die Kontakte, die sie während der Fashion Week in Kinshasa geknüpft hatte, und unterschrieb einen Vertrag bei einer kleinen Agentur. Aber als Anfängerin hat sie es dort nicht leicht: Der neue Arbeitgeber zahle wenig und halte die Models kurz, sagt Vanessa, sie fühle sich manchmal wie eine Sklavin.

Vanessa Kilem Anfang 2019 am Strand von Kapstadt: Manchmal fühlt sie sich wie eine Sklavin
Stefan Kleinowitz/ DER SPIEGEL

Vanessa Kilem Anfang 2019 am Strand von Kapstadt: Manchmal fühlt sie sich wie eine Sklavin

Aber Südafrika soll nur eine Zwischenstation sein. "The sky is the limit", sagt Vanessa Kilem und schaut auf die Kitesurfer, die über die Gischtkämme in der Tafelbucht fliegen. Der Himmel, das ist für sie Amerika. Oder Europa.

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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
Mara Cash 01.06.2019
1. Zur Model-Karriere viel Erfolg
Ich selbst finde die Dame nicht attraktiv, aber wünsche ihr, dass ihre Träume wahr werden.
horstu 01.06.2019
2. Wichtiges Thema!
Ich finde die von der Gates Foundation finanzierte SPON-Artikelserie äußerst wichtig für die gesellschaftlichen Meinungsbildung, da sie den Öffentlichkeitsfokus auf die drängenden Fragen unserer Zeit lenkt: z.B. weiße (männliche) Privilegien, white supremacy, weißen strukturellen Rassismus, und die Gefahr, die von Migrationskritikern ausgeht. Bitte mehr davon!
Mentor 54 01.06.2019
3.
Zu den westlichen Schönheitsidealen gehören auch möglichst dünne Models. Insofern passt sich die "panafrikanische", urbane Elite diesem globalen Trend offensichtlich eher an als dagegen zu kämpfen, denn das traditionelle afrikanische Schönheitsideal sieht ganz anders aus.
haralddemokrat 02.06.2019
4. Abgesehen vom
Beitrag über das Model sollte Afrika sich mal langsam bewusst werden, dass es ein Kontinent ist und es ungeahnte Möglichkeiten von Entwicklung hat. Wozu New York? Wegen des Geldes, der Märkte, dem Glamour? Afrika ist reich an allen Möglichkeiten, es muss es erfassen und entwickeln.
Fakler 02.06.2019
5. Schönheit ...
ist Geschmackssache. Allerdings ist es so dass die meisten Männer mehr oder weniger die gleichen Frauen als schön empfinden. Ich bezweifle dass es zur Schönheit gehört besonders dünn zu sein. Ich glaube zur Schönheit gehört eine Ausgeglichenheit der Formen.
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