Verdacht auf Rizin Briefe an Trump und Pentagon werden analysiert

In den USA sind mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz aufgetaucht, einem Bericht zufolge könnte es sich um das hochgiftige Rizin handeln. Die Post war an das Verteidigungsministerium und an Präsident Trump adressiert.

Weißes Haus in Washington
AP

Weißes Haus in Washington


An US-Präsident Donald Trump ist ein Brief mit einer verdächtigen Substanz gesendet worden. Der Secret Service teilte am Dienstag mit, man könne den Empfang eines verdächtigen Briefumschlags bestätigen, der an den Präsidenten adressiert gewesen sei. Der Umschlag sei aber nicht im Weißen Haus entgegengenommen worden, er sei auch nie ins Weiße Haus gelangt.

Die Post sei am Montag eingegangen. Der Secret Service ist nun eigenen Angaben zufolge dabei, den Fall mit den Strafvollzugsbehörden zu untersuchen. Alle Drohungen gegen den Präsidenten würden sehr ernst genommen. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, der Umschlag habe mutmaßlich die hochgiftige Substanz Rizin enthalten.

Womöglich bestehe ein Zusammenhang zu den Briefen mit einer verdächtigen Substanz, die am Montag in der Poststelle des US-Pentagon aufgetaucht waren: Zwei Postsendungen seien positiv auf Rizin getestet worden, berichtete CNN unter Berufung auf US-Verteidigungskreise. Die Umschläge seien an Verteidigungsminister James Mattis und den Kommandierenden der Seestreitkräfte, Admiral John Richardson, adressiert gewesen.

Zuvor hatte Pentagon-Sprecher Rob Manning mitgeteilt, in der Poststelle des Pentagon seien mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden. Die Umschläge würden nun von der Bundespolizei FBI weiter untersucht. Alle am Montag eingegangene Post befinde sich derzeit unter Verschluss. Es bestehe keine Gefahr für Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

aar/dpa/AFP



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