Verfolgungsjagd im Jemen Ranghoher al-Qaida-Terrorist sprengt sich in die Luft

Im Jemen hat die Polizei offenbar ein ranghohes Mitglied der Terrororganisation al-Qaida aufgespürt. Als sie ihn nach einer Verfolgungsjagd durch die Hauptstadt Sanaa stellte, zündete der Terrorist eine Granate.


Washington - Der Mann sei auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen gewesen und soll in den Anschlag auf das US-Kriegsschiff "USS Cole" im Hafen von Aden vor 14 Monaten verwickelt gewesen sein, berichtete der amerikanische Nachrichtensender CNN.

Bei dem Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 25-jährigen Mann namens Samir el Hada. Er sei von den Sicherheitskräften verfolgt und in einem Vorort der Hauptstadt Sanaa angehalten worden. Plötzlich habe der Mann eine Handgranate in der Hand gehalten und die Polizisten bedroht. Die Granate explodierte, der Mann war auf der Stelle tot. Bei dem Zwischenfall wurde den Angaben zufolge kein Polizist verletzt.

Die US-Bundespolizei FBI hatte am Dienstag vor einem neuen Terroranschlag gewarnt, der in den kommenden Tagen geplant sein könnte. Das Ziel könnte in den USA liegen oder eine US-Einrichtung in Jemen sein, wie das FBI erklärte.



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