Vor elf Monaten Bombenserie erschüttert Russland


Moskau - Die schwere Explosion vom Dienstagabend im Zentrum Moskaus weckt Erinnerungen an eine Serie von Bombenanschlägen vor einem knappen Jahr in der russischen Hauptstadt und zwei Provinzstädten. Damals vermuteten die Behörden als Urheber Moslem-Extremisten aus dem Kaukasus. Mehr als 300 Menschen kamen ums Leben.

31. August 1999: Eine Bombe explodierte in einem unterirdischen Einkaufszentrum in Moskau. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt. Eine Frau erlag Tage später ihren Verletzungen.

4. September 1999: Ein schwerer Sprengstoffanschlag zerstört ein Soldatenwohnheim in der Stadt Buinaksk in der Kaukasusrepublik Dagestan. 64 Menschen kommen ums Leben.

9. September 1999: In Moskau werden 93 Menschen bei einer nächtlichen Bombenexplosion in einem achtstöckigen Wohnhaus getötet.

13. September 1999: Ein achtstöckiges Wohnhaus im Süden Moskaus wird am frühen Morgen vollständig durch eine Sprengstoffexplosion zerstört. 130 Menschen werden getötet.

16. September 1999: Eine Autobombe explodiert neben einem achtstöckigen Wohnhaus in der südrussischen Stadt Wolgodonsk und zerstört einen Teil des Gebäudes. Aus den Trümmern werden 17 Tote geborgen, mehr als 400 Menschen werden verletzt.



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