Vorwahlen in Indiana Clinton verliert gegen Sanders

Dämpfer für Hillary Clinton: Die frühere Außenministerin verlor bei den Vorwahlen in Indiana gegen ihren Rivalen Bernie Sanders. Sie liegt bei den Delegiertenstimmen der Demokraten aber dennoch klar in Führung.
Hillary Clinton

Hillary Clinton

Foto: JIM YOUNG/ REUTERS

Das Ergebnis der Vorwahlen in Indiana verdeutlicht, dass Hillary Clinton längst nicht den Rückhalt aller Demokraten hat. Denn sie verlor die Abstimmung gegen ihren Rivalen Bernie Sanders mit rund fünf Prozentpunkten Rückstand. Doch die frühere Außenministerin hat schon mehr als 90 Prozent der benötigten 2383 Delegiertenstimmen für ihre Nominierung zusammen.

Der 74-jährige Sanders dagegen schnitt auch in Indiana besonders gut bei jungen Wählern ab. "Das zeigt, dass unsere Ideen für die Zukunft Amerikas und für die Zukunft der demokratischen Partei stehen", sagte er. Sanders will möglicherweise auf dem Parteitag in Philadelphia eine Kampfabstimmung suchen.

Nach der Niederlage gegen den Senator aus Vermont schwieg Clinton zunächst. Viele Anhänger der Demokraten sehen in der einstigen First Lady eine viel zu etablierte Politikerin mit zu wenigen neuen Ideen.

Bernie Sanders

Bernie Sanders

Foto: AARON P. BERNSTEIN/ REUTERS
als/dpa/AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Mehrfachnutzung erkannt
Bitte beachten Sie: Die gleichzeitige Nutzung von SPIEGEL+-Inhalten ist auf ein Gerät beschränkt. Wir behalten uns vor, die Mehrfachnutzung zukünftig technisch zu unterbinden.
Sie möchten SPIEGEL+ auf mehreren Geräten zeitgleich nutzen? Zu unseren Angeboten