Wahlkampf in Frankreich Sarkozy legt in Umfrage stark zu

Sein Ansehen hat stark gelitten, aber jetzt geht es für Frankreichs Präsident Sarkozy in einer Umfrage wieder deutlich aufwärts: Sein Zustimmungswert stieg um acht Punkte. Für den sozialistischen Herausforderer Hollande fiel die Erhebung nicht ganz so erfreulich aus.  

Frankreichs Präsident Sarkozy: Steigende Beliebtheitswerte
AP

Frankreichs Präsident Sarkozy: Steigende Beliebtheitswerte


Paris - Sechs Monate vor der Präsidentenwahl in Frankreich steigt das ramponierte Ansehen von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy bei den Wählern wieder deutlich. Um acht Punkte konnte Sarkozy bei der Frage nach dem Vertrauen der Franzosen in ihren Präsidenten in nur einem Monat zulegen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage von CSA-Les Echos ergab.

Zwar ist eine Mehrheit von 56 Prozent der Franzosen immer noch der Ansicht, dass sie ihrem Präsidenten nicht zutrauen, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen. Sarkozy konnte aber seinen Zustimmungswert von 32 auf 40 Prozent steigern. Laut CSA ist dies der stärkste Anstieg für Sarkozy seit Beginn seiner Amtszeit.

Sarkozys sozialistischer Herausforderer François Hollande liegt mit 51 Prozent zwar immer noch an der Spitze der Persönlichkeiten, von denen die Wähler ein positives Bild haben. Doch verlor Hollande binnen eines Monats fünf Punkte. In den vergangenen Monaten waren die Beliebtheitswerte Sarkozys in den Keller gerauscht; Hollande liegt bei Umfragen zur Präsidentschaftswahl im Mai kommenden Jahres bisher immer um Längen vor dem Amtsinhaber.

hen/AFP



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k.h.a. 09.11.2011
1. Hat immer schon geholfen,
wenn der kleine Mann den großen spielte - in der Politik jedenfalls. In der Sache ist Sarkozy längst ebenso gescheitert wie sein Schwarm Merkel. Der Euro wird, solange er denn noch zu existieren vermag, die darunter liegende europäische Wirtschaftsunion beschädigen, wie schon Cameron und Coll. unlängst befürchteten. Die Friktionen verstärken sich, je länger diese verbissenen Politruks aus Deutschland und Frankreich auf dem Erhalt des Euro herumreiten - ohne jegliche Aussicht auf Erfolg, jedoch mit dynamisch ansteigender Kosten- und Schadensflut für ihre Bürger sowie deren Bevormundung. Mit angemessener Distanz läßt sich seit Monaten zunehmend beobachten, daß den Herrschaften der Überblick komplett verloren geht, sollten sie ihn denn je gehabt haben.
Emil Peisker 09.11.2011
2. Abgehört
Zitat von sysopSein Ansehen hat stark gelitten, aber jetzt geht es für Frankreichs Präsident Sarkozy in einer Umfrage wieder deutlich aufwärts: Sein Zustimmungswert stieg um acht Punkte. Für den sozialistischen Herausforderer Hollande fiel die Erhebung*nicht ganz so erfreulich aus. * http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796882,00.html
The president of France, Nicolas Sarkozy, told President Obama that he could no longer bear Benjamin Netanyahu, the prime minister of Israel, and went on to call Mr. Netanyahu a "liar" in a private conversation overheard by several French journalists last week at the Group of 20 summit meeting in Cannes. "You are fed up with him, but I have to deal with him even more often than you," Mr. Obama replied, according to reports that flooded the main Israeli news sites on Tuesday. Seine Haltung gegenüber Israel, im letzten Konflikt um die Mitgliedschaft der Palästinenser in der Unesco, hat ihm in Frankreich Sympathien eingebracht. Dass Sarkozy die obigen Bemerkungen zu Obama sagte, erfuhren Journalisten als sie sich mit privaten Kopfhörern in eine Audioleitung der beiden einloggten. Die Politiker saßen in einem anderen Raum und wussten nicht dass sie überhört wurden.
neutrina 09.11.2011
3. Die Frage ist doch
Zitat von Emil PeiskerThe president of France, Nicolas Sarkozy, told President Obama that he could no longer bear Benjamin Netanyahu, the prime minister of Israel, and went on to call Mr. Netanyahu a "liar" in a private conversation overheard by several French journalists last week at the Group of 20 summit meeting in Cannes. "You are fed up with him, but I have to deal with him even more often than you," Mr. Obama replied, according to reports that flooded the main Israeli news sites on Tuesday. Seine Haltung gegenüber Israel, im letzten Konflikt um die Mitgliedschaft der Palästinenser in der Unesco, hat ihm in Frankreich Sympathien eingebracht. Dass Sarkozy die obigen Bemerkungen zu Obama sagte, erfuhren Journalisten als sie sich mit privaten Kopfhörern in eine Audioleitung der beiden einloggten. Die Politiker saßen in einem anderen Raum und wussten nicht dass sie überhört wurden.
Die Frage ist doch, warum und wieso Sarkozy zugelegt hat? Kann es sein, dass die Zulage aus der Bevölkerungsstruktur herrührt? Dass es, siehe Ihr Beitrag, prozentual immer weniger judenfreundliche Franzosen gibt?
viceman 09.11.2011
4. eigentlich , kann man sagen,
Zitat von sysopSein Ansehen hat stark gelitten, aber jetzt geht es für Frankreichs Präsident Sarkozy in einer Umfrage wieder deutlich aufwärts: Sein Zustimmungswert stieg um acht Punkte. Für den sozialistischen Herausforderer Hollande fiel die Erhebung*nicht ganz so erfreulich aus. * http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796882,00.html
s. hat sich ein paar prozente herangefi....! ich denke, die mediale ausschlachtung des kindes spielt da eine rolle, ansonsten ist der kleine,gierige, skrupellose wichtigtuer längst gescheitert
Woolloomooloo 09.11.2011
5. gegenüber dem...
farblosen Hollande, wirkt er ja wie ein Gigant. Vielleicht sind die Franzosen ja konservativer als man denkt. Jedenfalls wird sich ein Mitterand (der ja sowieso kein Linker war) nicht wiederholen. Die Zeit der linken Regierungen mit dem Hang zum Geldausgeben passt irgendwie nicht in das aktuelle Umfeld. Das Kuba Europas liegt ja auch im Scherbenhaufen....
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