Wirtschaftskrise Zitate vom EU-Sondergipfel

"Ich denke, nein" - Luxemburgs Premierminister Juncker glaubt nicht, dass Europa nach dem EU-Gipfel besser koordiniert auf die Krise reagiert. Was Merkel, Sarkozy und Co. alles gesagt haben: Die besten Zitate aus Brüssel.

"Der Gipfel war ein Signal der Gemeinsamkeit." (Bundeskanzlerin Angela Merkel)

"Der Stabilitäts- und Wachstumspakt ist das Fundament, auf dem die Wirtschaftspolitik der EU ruht." (Bundeskanzlerin Angela Merkel)

"Schön, dass ich da bin." (Bundeskanzlerin Angela Merkel - sie kam wegen einer technischen Panne einer Regierungsmaschine zu spät zum Gipfel.)

"Wenn man das Mutterhaus nicht rettet, wie sollen dann die Fabriken im Ausland überleben?" (Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy)

"Warum sagt man, die Verstaatlichung einer Bank ist in Ordnung, aber der Industrie zu helfen nicht? Macht das Sinn?" (Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy)

"Ich habe noch nie an den Protektionismus geglaubt, das ist ein Schimpfwort. Wenn die Krise von 1930 so schlimm geworden ist, dann deshalb." (Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy)

"Wir haben uns geeinigt, dass es keinen einzigen Fall von Protektionismus gibt." (Der amtierende EU-Ratsvorsitzende und tschechische Regierungschef Mirek Topolanek)

"Ich denke nicht, dass es eine spezielle Kategorie Osteuropa geben sollte." (Der amtierende EU-Ratsvorsitzende und tschechische Regierungschef Mirek Topolanek)

"Das ist mehr so eine Mediensache als Wirklichkeit. Die Kommission hat das sehr gut unter Kontrolle." (Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek auf die Frage, ob er nach wie vor mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wegen Autobeihilfen im Streit liege.)

"In manchen Euro-Staaten sind die finanziellen Probleme wesentlich größer als in einigen sogenannten neuen Mitgliedstaaten." (Der estnische Regierungschef Andrus Ansip)

"Wir müssen unsere Maßnahmen besser koordinieren." (Schwedens Premier Fredrik Reinfeldt)

"Man sollte nicht zwei Klassen der Mitgliedschaft schaffen." (Polens Europaminister Mikolaj Dowgielewicz)

"Ich spüre, dass wir mehr Solidarität und Verantwortungsbewusstsein für ganz Europa brauchen." (Polens Premier Donald Tusk)

"Ich glaube nicht, dass wir die Beitrittskriterien für den Euro über Nacht ändern können. Das ist nicht machbar." (Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker zu dem Wunsch von Ländern in Mittel- und Osteuropa nach einer raschen Erweiterung der Eurozone.)

"Ich denke, nein." (Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker auf die Frage, ob nach dem EU-Sondergipfel die Antwort Europas auf die Krise besser koordiniert sei.)

"Es war ein sehr gutes Treffen, in dem ich einen Geist der Solidarität und der Verantwortung spürte." (EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso)

"Es gibt keinen Grund, alle diese Länder in den selben Topf zu werfen." (EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso über die speziellen Finanzhilfen für die Staaten Mittel- und Osteuropas)

dpa
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