Zehn Jahre Afghanistan-Krieg Ein Land am Abgrund

Zehn Jahre Leiden, zehn Jahre Kampf: Am 7. Oktober 2001 begann der internationale Einsatz am Hindukusch - doch Frieden ist in Afghanistan nicht eingekehrt. Terror, Flucht und Angst gehören zum Alltag. Der Krieg in Bildern.

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Hamburg - In Manhattan türmten sich noch die Trümmer des World Trade Center, als die USA mit Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern Ziele in Afghanistan bombardierten: Die Luftangriffe am 7. Oktober 2001, kaum einen Monat nach den Anschlägen vom 11. September, markierten den Beginn eines Militäreinsatzes - der eigentlich mit dem Sturz der Taliban schnell beendet sein sollte.

Doch zehn Jahre später befinden sich die USA und ihre Verbündeten noch immer am Hindukusch und suchen einen Ausweg, bei dem sie zumindest ein einigermaßen stabiles Land hinterlassen.

Mit der Tötung von Qaida-Chef Osama Bin Laden im Mai 2011 ist für viele der Kriegsgrund endgültig entfallen. Auch in der US-Armee wachsen die Zweifel am Sinn des Dauer-Einsatzes. Bis Ende 2014, das ist das Ziel der Nato, soll der Kampfeinsatz beendet sein: Seit Juli reduzieren die USA ihre Truppenstärke wieder, alleine bis kommenden Sommer sollen 33.000 Soldaten heimkehren.

Seit mehr als 30 Jahren gehören Kämpfe und Gewalt zum afghanischen Alltag, seit zehn Jahren sind Nato-Truppen in Afghanistan stationiert. Versuche, das Land zu befrieden, prägen seitdem das Leben dort - aber auch Bombardements, Flucht und Terroranschläge. SPIEGEL ONLINE zeigt den Krieg in Bildern.

amz/Reuters/dapd/dpa/Reuters

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