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Austria-Roulette in Peking

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aus DER SPIEGEL 30/1985

Die Österreicher haben einen neuen Exportartikel für ihren Außenhandel entdeckt: Spielbanken. Nachdem die Österreichische Spielbanken AG seit Jahren zusammen mit den ungarischen Behörden zwei Spielcasinos in dem westlichsten aller Ostblockländer betreibt, will sie Black Jack, Bakkarat und Roulette jetzt auch den Rotchinesen als Touristen-Attraktion und Devisenbringer schmackhaft machen. Die österreichischen Casinoprofis haben ein Konzept für Spielbanken in Peking, Schanghai und Kanton ausgearbeitet, das, so der Generaldirektor der Spielbanken AG, Leo Wallner, dort auf »Interesse« gestoßen sei. Auch in Prag und Warschau verhandeln die Österreicher derzeit um Spielbankkonzessionen. Noch unklar ist, ob sie alle nach dem Budapester Modell betrieben werden - dort ist die einzig zugelassene Währung an Spieltischen und -automaten die Deutsche Mark.

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