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Beck Hansen ("Beck"),

aus DER SPIEGEL 31/1994

24, jüngster Star der Pop-Musik, verwirrte seine Fans mit einer verblüffenden Gestaltung seines neuesten Plattencovers. Der Sänger, der mit seinem lustighoffnungslosen Lied »I'm a loser baby, so why don't you kill me?« derzeit einen Welthit hat, wirbt auf der Hülle seiner neuen Single »Steve Threw Up« mit dem urdeutschen Liedgutvertreter Heino. Beck (seine Eltern ließen ihn nach der gleichnamigen deutschen Biersorte taufen) sei der größte Heino-Fan von Los Angeles, erklärt sein in Köln lebender Großvater Al Hansen, der ihm vor 14 Jahren die erste Heino-Platte geschenkt haben will: »Später hörte man Beck rufen: Heino ist mein Gott. Heino ist mein Idol. Alles, was ich kann, habe ich von ihm gelernt«, erzählt Opa Hansen weiter. Das Idol freilich zeigt sich über so viel zur Schau gestellte Bewunderung irritiert: »Ich werde natürlich prüfen lassen, ob man mich da zu Werbezwecken mißbraucht.«

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