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Briefe

Bedenkliche Wirkung
aus DER SPIEGEL 32/2001

Bedenkliche Wirkung

Nr. 29/2001, Israel: Besatzungsalltag im palästinensischen Gaza-Streifen

In einem langen Beitrag schildert der SPIEGEL, was er offensichtlich für »Unrecht« an der palästinensischen Familie Chalil Baschirs hält. Während die Autorin keine Worte spart, um dieses »erlittene Unrecht« den Lesern näher zu bringen, bekommen die jüdischen Opfer in ihrem Bericht weder Namen noch Gesicht. Der SPIEGEL zählt zu den führenden Nachrichtenmagazinen der Welt und hat dabei eine große Wirkung. Wir erhielten als Reaktion auf Ihren Artikel Briefe, dass es sich dabei um ein »erstaunliches Beispiel für die Brutalität jüdischer Besatzungspolitik« handele: »Wie immer, wenn Juden auf dem Erdball hinter den Kulissen die Strippen ziehen, feiert die Heuchelei orgiastische Triumphe!«, schrieb ein Leser. Selten wurde eine so bedenkliche Wirkung von einseitiger Berichterstattung so deutlich wie nach diesem Artikel.

BERLIN YUVAL FUCHS BOTSCHAFT DES STAATES ISRAEL

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