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KRANKENKASSEN Beiträge bleiben hoch

aus DER SPIEGEL 18/2004

Im Gegensatz zu Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) rechnet der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenkassen nicht mit einem nennenswerten Rückgang der Beiträge in diesem Jahr. Laut interner Prognose erwarten die Experten für 2004 einen durchschnittlichen Beitragssatz von etwa 14,1 Prozent des Bruttolohns - gerade einmal 0,1 Prozentpunkte unter dem derzeitigen Wert. Grund für den zögerlichen Beitragsnachlass sei die hohe Verschuldung vieler Krankenkassen. Zudem würden die Ausgaben für Arzneimittel derzeit deutlich weniger stark sinken, als sich die Ministerin das durch ihre Gesundheitsreform erhofft hatte. Der von Schmidt versprochene Beitragsrückgang auf 13,6 Prozent des Bruttolohns werde deshalb wohl nicht einmal im nächsten Jahr erreicht, so die Prognose des Schätzerkreises.

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