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Hausmitteilung Betr:: Perez-Hilfe

aus DER SPIEGEL 33/1986

In Sachen Paco Perez, des schwerverletzten mexikanischen Jungen, über den der SPIEGEL während der Fußball-WM berichtete und für den viele SPIEGEL-Leser Hilfe angeboten hatten (SPIEGEL 27, 28/1986), ist gute und schlechte Nachricht zu geben. Die gute: Auf dem vom SPIEGEL eingerichteten Spendenkonto »Perez-Hilfe« sind schon 30653,23 Mark eingegangen. Die schlechte Nachricht: Laut ärztlichen Untersuchungen hat die Kugel, die den Zehnjährigen traf, sein Rückenmark so stark geschädigt, daß eine völlige Wiederherstellung seiner Bewegungsfähigkeit nicht möglich sein wird. Dennoch kann und soll ihm geholfen werden: mit neuen, besseren Beinschienen und Krücken, mit längerer physiotherapeutischer Behandlung, mit einer Schulausbildung. In einigen Jahren, wenn er ausgewachsen ist, wird eine Operation möglich, nach der er immerhin ohne Krücken laufen könnte. Die deutsche Botschaft in Mexiko hat zugesagt, bei der sachgemäßen Verwendung der Spendengelder zu helfen. Verwaltungskosten entstehen nicht. Jede Spendenmark wird ungeschmälert Pacos Rehabilitation dienen.

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