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GUS-Kasernen Betrug mit Wachbüchern

aus DER SPIEGEL 14/1995

Firmen, die ehemalige Kasernen der GUS-Streitkräfte in Mecklenburg-Vorpommern bewachen, haben das Land und das Bundesvermögensamt offenbar um mehrere hunderttausend Mark betrogen. Die Staatsanwaltschaft Schwerin verdächtigt zwei Wachunternehmen, jahrelang mehr Wachstunden abgerechnet zu haben, als sie tatsächlich leisteten. Die Schweriner Kriminalpolizei, die sich häufende Korruptionsfälle in Mecklenburg-Vorpommern bearbeitet, hegt den Verdacht, daß auch in diesem Fall korrupte Regierungsbeamte mitmischten. Nach einer überraschenden Einzelkontrolle hatte eine genaue Buchprüfung in der Zentrale eines Unternehmens große Abweichungen zwischen Endabrechnungen und den Wachbüchern in den Liegenschaften ergeben. Zeugen berichteten außerdem, daß vor der Prüfung Unterlagen manipuliert worden seien.

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