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Briefe

Bis zum Stehkragen
aus DER SPIEGEL 24/1994

Bis zum Stehkragen

(Nr. 22/1994, Schmiergelder: Herzchirurgen kassieren - die Kassen zahlen drauf)

Sicher ist das Abkassieren meiner Arztkollegen unsauber, aber ob hier die Pharmaindustrie teure Fernreisen bezahlt oder bei Abgeordneten der Steuerzahler - wo ist bitte der Unterschied? *UNTERSCHRIFT: Berlin DR. JÜRGEN WENTZEL

Unverständlich bleibt, wie es möglich war, daß sich die Krankenkassen jahrelang hinters Licht führen lassen konnten. *UNTERSCHRIFT: Hildesheim HERBERT SANDVOSS

Auch in Ghana wurden Herzklappen aus Deutschland zwischen 5600 und 10 750 Mark pro Stück offeriert und verkauft. Einzigartig günstig dagegen sind Bioklappen mit überschrittenem Verfalldatum. Deutscher Müll zu gutem Preis für Afrika. Unser Zentrum kämpft um jede Mark, um Menschen hier die oft rettende Operation zu ermöglichen. *UNTERSCHRIFT: Accra (Ghana) DR. HEINZ-MARTIN und MARTINA BARWASSER

Kein Wunder, daß die Privilegien und finanziellen Möglichkeiten der Chefärzte ins Blickfeld geraten. Die meisten haben unkündbare Verträge und tragen ohne unternehmerisches Risiko Millionen nach Hause, während niedergelassene junge Ärzte bis zum Stehkragen verschuldet sind. *UNTERSCHRIFT: Köln YVONNE WITTNEBEN

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