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Björn Engholm,

aus DER SPIEGEL 12/1988

48, SPD-Oppositionsführer im schleswig-holsteinischen Landtag, ließ sich mit künstlerischen Mitteln für die wachsenden Müllhalden sensibilisieren. Bei einem Happening in seiner Lübecker Wohnung symbolisierte die Hamburger Performance-Künstlerin Lili Fischer, 40, den »Überfluß an Müll«, indem sie sich aus Engholms Abfalleimer bediente und, quer durchs Zimmer, eine »halbe Tagesration auf Band« zog (Photo, im Hintergrund Engholm-Ehefrau Barbara). Die künstlerische Provokation, Teil ihres vom Bundesbildungsministerium geförderten Projektes »Animation im Haushalt«, wird nicht ohne Auswirkungen auf den Engholmschen Müll bleiben. Sie habe, so der Genosse, seinen Blick »für die Ressourcen der Natur ein Stückchen mehr geschärft«.

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