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KULTUR Böll-Werk.

aus DER SPIEGEL 17/1963

Nachdem sich die »Frankfurter Allgemeine«, die in den vergangenen Jahren Heinrich Bölls Roman »Das Brot der frühen Jahre« und »Billard um halbzehn« vorabgedruckt hatte, nicht hatte entschließen können, auch das neueste, konfessionsgebundene Böll-Werk »Ansichten eines Clowns« unterm Strich zu veröffentlichen, hat der Kölner Romancier seinerseits ein Angebot der Hamburger Illustrierten »Stern« abgelehnt, der die Clownerie gegen ein Honorar von 100 000 Mark zum Vorabdruck erwerben wollte. Versuche des Böll-Verlegers Joseph Caspar Witsch, den Autor doch noch zur Annahme der ungewöhnlich hohen Offerte zu bewegen - in der Regel zahlen die Illustrierten Vorabdruckhonorare bis zu 40 000 Mark -, schlugen fehl. Die »Ansichten eines Clowns« werden jetzt in der »Süddeutschen Zeitung« gedruckt.

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