Zur Ausgabe
Artikel 158 / 165
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Briefe

Brutstätte der Barbarei
aus DER SPIEGEL 12/2001

Brutstätte der Barbarei

Nr. 10/2001, Afghanistan: Kanonen gegen die Buddhas

Der Protest gegen die Zerstörung von Kulturdenkmalen ist gerechtfertigt und wichtig. Bei aller Empörung darüber sollten aber Berichte über die unmenschliche Situation, die das Leben Hunderttausender gefährdet, in den Vordergrund treten. Menschen sind viel wichtiger als noch so wertvolle Kulturgüter.

BONN EDITHA LIMBACH VORSITZENDE DER DEUTSCHEN STIFTUNG FÜR UNO-FLÜCHTLINGSHILFE E. V.

Wo bleiben die Kampfbomber, Herr Bush?

KLEIN-WINTERNHEIM (RHEINL.-PFALZ)

WOLFGANG WECK

Der Krieg verwandelte das Land im Herzen Asiens in eine Brutstätte für Anarchie, Barbarei, Folter, Drogenanbau und die abgründigsten Menschenrechtsverletzungen. Durch eine komplette wirtschaftliche Isolation ist Afghanistan, ein Land mit einer jahrtausendealten Geschichte, das größte Opfer postmoderner Globalisierungsignoranz geworden.

FRANKFURT AM MAIN LUNA ATSCHEKZAI

Würden Ölquellen zerstört, die wirtschaftlichen Nutzen für Amerika hätten, würden die USA wahrscheinlich eingreifen. Kulturbesitztümer der Menschheit sind wohl nicht so schützenswert.

NÜRNBERG WERNER WALLING

Mehr lesen über
Zur Ausgabe
Artikel 158 / 165
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel