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HDW Bund will deutschen Käufer

aus DER SPIEGEL 51/2009

Die Bundesregierung will verhindern, dass die Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) mehrheitlich an einen ausländischen Investor verkauft wird. Vertreter des Wirtschaftsministeriums sprechen derzeit mit zwei deutschen Unternehmen, die Interesse an einer Übernahme des U-Boot-Bauers bekundet haben. In die Verhandlungen eingebunden ist der Industriekonzern ThyssenKrupp, dem die Marinewerft derzeit gehört. Weiter im Gespräch ist aber auch eine Minderheitsbeteiligung der arabischen Schiffbaugruppe Abu Dhabi Mar. HDW baut U-Boote mit Brennstoffzellenantrieb, die lange unter Wasser bleiben können. Der Verkauf des Unternehmens an einen ausländischen Investor fiele unter die verschärften Regeln des Außenwirtschaftsgesetzes und müsste von der Bundesregierung genehmigt werden.

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