Zur Ausgabe
Artikel 67 / 69

Briefe

Buschtrommeln
aus DER SPIEGEL 48/1973

Buschtrommeln

(Nr. 45/1973, Bundespost)

Da erhöht also die Post ab 1. Juli 1974 ganz einfach die Gebühren um 20 bis 67 Prozent: ein typisches Beispiel für die monopolkapitalistische Ausbeutung der Werktätigen, die dem Diktat des Unternehmens Post wehrlos ausgeliefert sind.

Köln HANS BAUSCH

Warum leistet sich die Bundespost den Luxus, Einzelbriefmarken durch Beamte am Schalter verkaufen zu lassen? in Italien werden seit langer Zeit die Briefmarken in Tabakläden verkauft. Die Prozente für diese Tätigkeit sollen wesentlich geringer sein als die Eigenkosten bei Schalterverkauf. In großen Postämtern, z. B. Palermo. sind Tabakstände mit Briefmarken in der großen Halle stationiert.

Neuwittenbek (Schl.-Holst.)

DR. JUR. ANTON SCHIFFERER

Meines Erachtens hätte die Bundespost schon seit vielen Jahren darauf dringen müssen, daß die Briefkästen an Privat- und Geschäftshäusern so anzulegen bzw. einzubauen sind, daß der Briefträger ohne Behinderung seine Post einwerfen kann und nicht oft bei Regen, Wind und Schnee nutz- und sinnlos warten muß, bis ihm die verschlossenen Türen. hinter denen sich die Briefkästen befinden, geöffnet werden.

Karlsruhe KARL JAKOB HERRMANN

Diejenigen Rentner in der BRD, die sich einen Telephonapparat angeschafft haben, um bei unvorhergesehenen Krankheitsfällen Bekannte oder den Notdienst anzurufen, werden sich wohl fragen, weshalb die BRD die Verdoppelung des Geldumtausches bei Reisen in die DDR mit Rücksicht auf die Rentner tadelt, obgleich dieselben Rentner in der BRD in einem Zeitabstand .von zwei Jahren fast doppelt so viel Telephongebühren Monat für Monat zu entrichten haben.

Nürnberg SLAWUSCH SOHRAB Dipl.-Volkswirt

Wie wäre es, wenn die Bundespost eine Sondermarke (Gedenkmarke) herausgeben würde: »25 Jahre Defizit«.

Velbert (Nrdrh.-Westf.) HERBERT PREUSS

Zur Ausgabe
Artikel 67 / 69
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.