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Carl-Dieter Spranger,

aus DER SPIEGEL 14/1995

56, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, verließ vergangene Woche verärgert die Bayerische Landesvertretung in Bonn. Dem mittelfränkischen CSU-Politiker war bei einem »bayerischen Abend«, den der CSU-Bundestagsvizepräsident Hans ("Johnny") Klein für den Münchener Trachtenverein »Filser-Buam« veranstaltete, der hausübliche Frankenwein verweigert worden. Gemäß Order von Gastgeber Klein kamen nur Starkbier, Saft und Wasser zum Ausschank. Spranger bot an, den fränkischen Tropfen aus eigener Tasche zu bezahlen. Ohne Erfolg. Auch die Hausherrin, Staatsministerin Ursula Männle (CSU), konnte ihren Parteifreund Johnny nicht umstimmen. Schließlich brachte Frau Minister aus ihrem Privatkeller einige Bocksbeutelflaschen auf den Tisch. Da war Weinliebhaber Spranger aber schon gegangen.

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