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Carlos Rafael Rodriguez

aus DER SPIEGEL 40/1981

ist als Vizepräsident des Ministerrates Kubas zweitmächtigster Mann nach Fidel Castro. Seit 1932 Mitglied der Kommunistischen Partei, beteiligte er sich als Student an Aktionen gegen das Regime des Diktators Batista. Nach dem Sieg der Revolution wurde Rodriguez 1959 Verlagsleiter der Parteizeitung »Noticias de Hoy«. 1962 war der gelernte Jurist Ankläger im berühmten »Verhör von Havanna«, dem Prozeß gegen die Gefangenen der Schweinebucht-Invasion. 1966 stieg er ins ZK auf, seit 1980 beaufsichtigt er das Außen- und das Außenhandelsministerium, das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Nationalbank. Als Verantwortlicher für die Beziehungen der KP Kubas zu befreundeten Parteien ist Rodriguez Castros wichtigster außenpolitischer Berater.

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