Zur Ausgabe
Artikel 153 / 153
Vorheriger Artikel

Chelsea Clinton

aus DER SPIEGEL 44/2000

Chelsea Clinton, 20, Präsidententochter, erregt den Unmut der angelsächsischen Presse. Nachdem sie mit ihrem Vater durch die Welt gereist ist, begleitet sie nun ihre Mutter bei deren Wahlkampagne in New York - und sagt weiterhin kaum ein Wort zu den Journalisten. Die »Washington Post« merkt an, dass ihr Besuch in Sydney bei den Olympischen Spielen mit Steuergeldern finanziert wurde und fragt unverblümt: »Kann sie nicht mehr tun, als dazustehen und zu lächeln?« Ein Vertreter der »Times« erkundigte sich nach einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton, wie es Chelsea gefalle, ihre Mutter bei der Kampagne zu unterstützen. Statt zu antworten, lieh sie sich den Kugelschreiber des Reporters und fuhr ungerührt fort, Autogramme zu geben. Einzig einer Klatschkolumnistin der »New York Post« gelang es bisher, der schweigsamen »First Daughter« ein paar zitierfähige Sätze zu entlocken. Miss Clinton vertraute ihr an, dass sie keine politische Karriere anstrebe, aber die Reisen mit ihrer Mutter sehr genießen würde: »It's fun. It's special.«

Mehr lesen über
Zur Ausgabe
Artikel 153 / 153
Vorheriger Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.