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REALITY-SHOWS Chor statt Container

aus DER SPIEGEL 19/2007

Obdachlose in Deutschland dürfen auf ein neues Fernsehformat hoffen: Der internationale TV-Produzent FremantleMedia will seine australische Reality-Doku »Choir of Hard Knocks« auch an einen deutschen Sender verkaufen. Darin werden 50 Obdachlose begleitet, die binnen sechs Monaten gemeinsam einen Chor auf die Beine stellen sollen. Um die Sangeskunst der Betroffenen geht es der TV-Firma dabei weniger. Vielmehr dürfen die Zuschauer fünf Folgen lang den Alltagsproblemen der Obdachlosen und ihren Resozialisierungsfortschritten beiwohnen. Jede Folge sei »voller Drama und Konflikt«, verspricht Fremantle. Ab 15. Mai wird die Serie auf dem australischen Kanal ABC ausgestrahlt. In Deutschland sucht die Fremantle-Tochter Ufa Entertainment noch einen deutschen Sender, der eine deutsche Version abnimmt.

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