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Chronik

28. Juli bis 3. August
aus DER SPIEGEL 32/2001

SAMSTAG, 28. 7.

AMTSEINFÜHRUNG Mit Alejandro Toledo, 55, wird in Peru der erste Staatschef indianischer Herkunft vereidigt.

SONNTAG, 29. 7.

VERHAFTUNG In Potsdam nimmt die Polizei den früheren brandenburgischen Bauminister Jochen Wolf, 59, fest. Er wird der Anstiftung zum Mord an seiner Ehefrau verdächtigt.

TRIUMPH Der Amerikaner Lance Armstrong, 29, gewinnt zum dritten Mal in Folge die Tour de France - und deklassiert einmal mehr den deutschen Radstar Jan Ullrich, 27.

MONTAG, 30. 7.

HOCHWASSER Die Flutwelle der Weichsel erreicht Warschau. Im Laufe der Woche entspannt sich die Lage in Polen, nachdem Deiche gezielt geöffnet wurden.

DIENSTAG, 31. 7.

ANGRIFF Bei einem israelischen Raketenangriff auf das Büro der radikal-islamischen Hamas-Bewegung in Nablus sterben acht Menschen, darunter zwei Kinder. Die Hamas kündigt Vergeltung an.

TV-FUSSBALL Die »Tagesschau« kann vorerst nicht mehr mit frei ausgewählten Bildern über Spiele der Bundesliga berichten. Das Landgericht München lehnt einen Antrag der ARD auf einstweilige Verfügung gegen die Kirch-Gruppe ab.

MITTWOCH, 1. 8.

HOMO-EHE Nach jahrzehntelangem Kampf um Gleichberechtigung schließen die ersten homosexuellen Paare in Deutschland offiziell den Bund fürs Leben.

CASTOR-REKORD Im rheinland-pfälzischen Wörth startet der bisher größte Atommüll-Transport mit zwölf Castorbehältern zu Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich und Großbritannien.

NETZ-ALARM Der Computerwurm »Code Red« hat etwa 300 000 Rechner befallen. Die befürchtete Überflutung des Netzes mit Datenschrott blieb jedoch aus.

DONNERSTAG, 2. 8.

SÜHNE Das Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag verurteilt den General der bosnischen Serben Radislav Krstic, 53, wegen Völkermordes zu 46 Jahren Haft.

ENTSCHÄDIGUNG Von 2002 an sollen Bahnkunden bei Verspätungen Anspruch auf Schadensersatz haben. Die Bahn AG will ein geplantes Gesetz akzeptieren.

FREITAG, 3. 8.

ZUWANDERUNG Bundesinnenminister Schily stellt seinen Entwurf für ein Einwanderungsgesetz vor. Es soll eine »zukunftstaugliche, moderne, weltoffene, praxisnahe und bedarfsgerechte« Zuwanderungspolitik ermöglichen.

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