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Hausmitteilung Coronavirus / in eigener Sache / SPIEGEL GESCHICHTE

aus DER SPIEGEL 13/2020
Blech in Eschweiler

Blech in Eschweiler

Foto: FELIX VON DER OSTEN / DER SPIEGEL

Die Coronakrise hat die Welt im Griff, nicht nur in Deutschland bestimmt sie das Leben: Europa schottet sich ab, auch die Bundesrepublik macht dicht. Die Innenstädte leeren sich, auf vielen Straßen geht es gespenstisch ruhig zu. Für Unternehmen und die Finanzmärkte ist es der perfekte Sturm. Alle leiden: Gastwirte, kleine Unternehmen, Geschäftsinhaber, Selbstständige, Konzertveranstalter, Eltern. Weil es noch viel schlimmer werden kann, kommt es jetzt vor allem auf jene an, die möglichst viele Menschenleben werden retten müssen: auf Krankenschwestern, Ärzte, Sanitäter, Apotheker. Die Titelgeschichte analysiert, ob unser Gesundheitssystem kollabieren kann oder ob es robust genug ist. Was kommt auf die Kliniken zu? Was passiert, wenn die Zahl der Beatmungsgeräte nicht mehr ausreichen sollte und jemand entscheiden müsste, wer leben darf und wer sterben muss? Für die Corona-Artikel dieses Heftes haben Kollegen weltweit, aber besonders im eigenen Land, recherchiert, oft per Telefon, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. In Deutschland gibt es bislang die meisten Covid-19-Fälle in Nordrhein-Westfalen. Autor Jörg Blech verbrachte zwei Tage im St.-Antonius-Hospital Eschweiler. Er sprach mit einem Patienten auf der Intensivstation, mit Medizinern und Pflegern. »Die Mitarbeiter halten zusammen«, sagt er, »sie wünschen sich aber mehr Wertschätzung.« Chinakorrespondent Bernhard Zand recherchierte in Tokio, in den USA waren René Pfister und Ralf Neukirch unterwegs, Fritz Schaap besuchte ein Krankenhaus in einem Township bei Kapstadt.

Auch die SPIEGEL-Redaktion muss mit der Gefahr umgehen. Unser Haus an der Hamburger Ericusspitze ist inzwischen nahezu leer. Denn vor drei Wochen haben wir eine Taskforce gegründet, die seitdem jeden Tag entscheidet, welche Schritte notwendig sind. Wir wollen die Mitarbeiter schützen, mögliche Infektionsketten unterbrechen und trotzdem unsere Leser informieren. Mittlerweile arbeiten fast alle Kollegen zu Hause im »Mobile Office«, das macht viele Abläufe sehr kompliziert, beim Heft müssen vor allem die Chefin vom Dienst Anke Jensen und ihre Stellvertreterin Gesine Block die Fäden zusammenhalten. Wie wir arbeiten, ändert sich gerade, aber unser Journalismus soll so bleiben, wie er ist. Dabei kann es in den nächsten Wochen natürlich mal passieren, dass Sie kein SPIEGEL-Heft mehr im Supermarkt oder an der Tankstelle bekommen oder Ihr Stammkiosk geschlossen bleibt. Dann finden Sie alle Inhalte aus dem Heft digital unter www.spiegel.de/plus. Unsere Themenseite zum Coronavirus erreichen Sie über den Link www.spiegel.de/thema/coronavirus. Sie können das gedruckte Heft auch online bestellen unter www.amazon.de/spiegel  oder www.meine-zeitschrift.de . Sollte Ihnen als Abonnent der gedruckte SPIEGEL einmal nicht pünktlich zugestellt werden, nutzen Sie bitte unter www.spiegel.de/ersatzsendung den Service der digitalen Ersatzlieferung.

Das alte Ägypten war eine der mächtigsten frühen Hochkulturen und fasziniert die Menschen bis heute: Pharaonen, Pyramiden, Mumien – ein paar Wörter genügen, und eine Welt scheint auf. Eine Welt, die durch neue Erkenntnisse immer konkreter wird. Wie regierten Herrscher wie Ramses II. oder Djoser? Wieso blieben die Hieroglyphen so lange ein Rätsel? Wie lebten die einfachen Leute? Antworten liefert die neue Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE mit dem Titel »Das alte Ägypten«. Das Heft erscheint am Dienstag.

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