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DEUTSCHLAND »Das wird eine lange Hängepartie«

Die Affäre um Bundestagspräsident Rainer Barzel, der auf dem Schleichweg über eine Frankfurter Anwaltskanzlei rund 1,7 Millionen Mark vom Flick-Konzern erhielt, wird immer mehr auch zu einer Affäre des Kanzlers. Unterlagen der Staatsanwaltschaft legen den Verdacht nahe, daß Barzel den lukrativen Job 1973 nur erhielt, um den Posten als Parteivorsitzender der CDU zu räumen - für Helmut Kohl. Und der Kanzler könnte den Fall jetzt nutzen, um Barzel loszuwerden und durch den ungeliebten Fraktionschef Dregger zu ersetzen. *
aus DER SPIEGEL 42/1984
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