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Hausmitteilung Datum: 13. August 1984 Sinowatz

aus DER SPIEGEL 33/1984

SPIEGEL-Gespräche mit Bruno Kreisky, insgesamt neun, wurden stets im Kanzlerpalais am Wiener Ballhausplatz oder in Kreiskys Stadtwohnung geführt. »Kaiser Brunos« Nachfolger empfing den SPIEGEL jetzt zum ersten Gespräch in der österreichischen Provinz: In seinem Haus in Neufeld, Burgenland, gab Bundeskanzler und SPÖ-Chef Fred Sinowatz Auskunft über Schwierigkeiten im Regierungsamt, mit der Partei und dem beharrlich giftenden Altkanzler Kreisky. Arbeitersohn Sinowatz zeigte den SPIEGEL-Leuten sein Geburtshaus, einen Wohnblock der Hanf- und Jute-Fabrik, in der sein Vater als Schlosser, seine Mutter als Sacknäherin geschafft hatten. Nach dem SPIEGEL-Gespräch lud er zu Zander und Gulasch ins Dorfgasthaus ein, das von einem Sinowatz-Vetter bewirtschaftet wird. Um sein Image ist Sinowatz nicht bange: »Vielleicht kann es auch eine Show sein, wenn einer kommt, der keine Show macht« (Seite 94).

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