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Hausmitteilung Datum: 22. Mai 1978 Sport

aus DER SPIEGEL 21/1978

Eine Million sachverständige Kollegen habe er vor jedem Spiel, sagt der Trainer der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, Helmut Schön. Vor dem Kampf um die Erhaltung der Weltmeisterschaft in Argenti -- nien vom 1. bis zum 25. Juni sind es womöglich noch mehr.

Die in dreissig Jahren zwölfte Titelgeschichte des SPIEGEL zum Thema Fussball -- die erste gab es im Jahre 1948 -- gilt dem zwölften Mann der elfköpfigen Mannschaft, dem Bundestrainer Helmut Schön, der die Nationalmannschaft zu einem zweiten,

einem dritten und schliesslich, 1974, auf den ersten Platz geführt hat.

Ob die Verteidigung des Spitzenplatzes gelingt, steht dahin. Aber, so formuliert es der österreichische Trainer Max Merkel: »In einem Weltmeisterschafts-Endspiel gibt es den absoluten Höhepunkt: die Turnier-Teutonen. Die alten Goten sind noch längst nicht tot.« Titelgeschichte »Der Ball hat kein Leben« Seite 100, Merkel-Kommentar Seite 102.

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Auf das Signal einer Trillerpfeife hin nahmen in La Spezia alle Radrennfahrer ihre Mützen vom Kopf, beim zweiten Pfeifensignal setzten sie ihre Mützen wieder auf Lind fuhren weiter: Die Nachricht von der Ermordung Aldo Moros war quittiert, und der Giro d'Italia, Italiens populärste Radrundfahrt, ging weiter. Nicht mehr sehr lange allerdings für den deutschen Star Dietrich Thurau. SPIEGEL-Reporter Hans Halter, approbierter Facharzt, hatte Thurau bereits bei der Tour de France 1977 begleitet, während der Thurau fünfzehn Tage das gelbe Trikot des Spitzenfahrers tragen konnte, und war nun auch in Italien wieder dabei (Seite 223).

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