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MARINE Dauerauftrag vor dem Libanon

aus DER SPIEGEL 19/2007

Die deutsche Marine richtet sich auf einen Dauerauftrag vor der Küste des Libanon ein. Der Grund: Nach Israel und dem Libanon hat nun auch die Uno in New York das Angebot der Türkei abgelehnt, von August an die Leitung des Unifil-Flottenverbands zu übernehmen, der Waffenschmuggel an die islamistische Hisbollah-Miliz unterbinden soll. Vielmehr solle Deutschland, das bisher zwei Fregatten, vier Schnellboote und ein Versorgungsschiff stellt, die Führung der Flottille behalten. Die Zustimmung Berlins gilt als sicher. Ende dieser Woche will die Marine zwei Minenjagdboote ins Mittelmeer schicken, um die defekten Schnellboote »Frettchen« und »Gepard« zu ersetzen. Sie waren im April auf hoher See bei einer Formationsfahrt zusammengestoßen und sind nicht mehr einsatzfähig. Die lädierten Boote, deren Rümpfe aus Holz bestehen, werden nun im zypriotischen Hafen Limassol notdürftig repariert, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird. Danach sollen sie die Heimfahrt nach Rostock-Warnemünde antreten. An dem Einsatz, der im Oktober vergangenen Jahres begonnen hat, nehmen insgesamt sieben Nationen teil.

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