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DEUTSCHLAND DDR-FÜHRUNGSWECHSEL.

aus DER SPIEGEL 49/1964

Bundesaußenminister Schröder hofft auf einen Führungswechsel in der DDR. Bei Schröders Gesprächen mit US -Außenminister Rusk in Washington lobte der Amerikaner die »entspannungsfördernde Politik« westdeutscher Handelsmissionen in Osteuropa. Schröder betonte, diese Politik richte sich nur auf die selbständiger werdenden nationalkommunistischen Regierungen, nicht auf das immer noch stalinistische SED-Regime. Auf diesen von Bonn stets hervorgehobenen Unterschied suchte Washington in letzter Zeit weniger Rücksicht zu nehmen. Schröder zu Rusk: »Wenn in Ost-Berlin statt des Sowjetbürgers Ulbricht ein deutscher Kommunist wie Stoph an der Spitze steht, könnte das anders werden.«

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