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GEHÄLTER Der Osten holt auf

aus DER SPIEGEL 39/1999

Das Bundesinnenministerium (BMI) hält die Debatte über die Angleichung von Ost- und West-Gehältern im Öffentlichen Dienst für »irreführend«. Brutto erreichen die Ost-Bezüge zwar nur 86,5 Prozent vom West-Niveau. Nach Berechnungen des Ministeriums, denen die Experten das Nettogehalt zu Grunde gelegt haben, bewegen sich die Ost-Einkünfte tatsächlich aber weit über 90 Prozent, »in Einzelfällen werden sogar 100 Prozent erreicht oder leicht überschritten«, heißt es im BMI-Report. Wegen der unterschiedlichen Zusatzversorgung und ihrer Besteuerung bekommt ein West-Referent der Vergütungsgruppe II a, 40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, (Bruttogehalt 7276 Mark) rund 4260 Mark ausgezahlt. Sein Ost-Kollege (Brutto 6295 Mark) erhält dagegen 4058 Mark und damit über 95 Prozent des Netto-West-Gehaltes.

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