Abschied Klimmts Kohle

Der Ex-Minister ist sein Amt los. Seine Bezüge darf er erst mal behalten.


Berlin - Reinhard Klimmt verlässt das Verkehrsministerium nicht als armer Mann. 15 Monate lang bezieht er Übergangsgelder. In den ersten drei Monaten erhält er 24.100 Mark brutto, die restlichen zwölf Monate noch die Hälfte. Zusätzlich zum Übergangsgeld erhält der Ex-Minister noch für ein Jahr die Pensionsansprüche aus seiner Zeit als Landtagsabgeordneter - monatlich rund 5180 Mark. Für eine Ministerpension im Alter reicht es allerdings nicht. Dafür war Klimmt nicht lange genug im Amt und zum Zeitpunkt seines Rücktritts unter 60 Jahre alt. Wäre Klimmt bis Juli kommenden Jahres Bundesminister geblieben, bekäme er bis zum Lebensende rund 13.000 Mark monatlich überwiesen. So muss er sich mit seiner Pension als Landtagsabgeordneter "bescheiden": rund 10.700 Mark.



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