AfD-Erfolge in Sachsen und Brandenburg Die Wahlkatastrophe

Abstieg der Volksparteien, Aufstieg der Völkischen: Wie die Landtagswahlen vom Sonntag die Republik verändern. Rekonstruktion eines politischen Erdbebens.

AfD-Politiker Kalbitz.
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX

AfD-Politiker Kalbitz.


Die CDU in Sachsen vorn, die SPD in Brandenburg: Das Wahlergebnis vom Sonntag ist in vielerlei Hinsicht trügerisch. Es beruhigt viele Politiker und Kommentatoren, weil die schlimmsten Erwartungen nicht eingetroffen sind.

Die AfD wurde nirgendwo stärkste Partei. Aber sie hat in beiden Ländern rund ein Viertel der Stimmen geholt, obwohl in den Wochen vor der Wahl offenbar wurde, was ihr wahrer Kern ist, vor allem an der Person des Spitzenkandidaten von Brandenburg, Andreas Kalbitz. Er hat ein Großteil seines Lebens in rechtsextremen Kreisen verbracht, er prägt die AfD über Brandenburg hinaus, und dennoch gab ein Viertel der Wähler dieser Partei die Stimme.

Bis vor einigen Jahren wäre das undenkbar gewesen. Deutschland sieht anders aus seit Sonntag.

Ein Team aus 17 SPIEGEL-Reportern hat das politische Beben rekonstruiert, war mit Wählern und Spitzenkandidaten unterwegs, hat sich in Brandenburg und Sachsen umgehört, ebenso im politischen Berlin. Wie werden die Volksparteien auf den Aufstieg der Völkischen reagieren? Wie verändert dieser Wahlsonntag das Land?

Lesen Sie hier die ganze Geschichte.



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