Nach drei gescheiterten Versuchen AfD nominiert erneut Kandidaten für Posten des Bundestags-Vizepräsidenten

Bereits drei Mal ist die AfD mit eigenen Bewerbern um das Amt eines Bundestags-Vizepräsidenten gescheitert. Jetzt wollen die Rechtspopulisten einen neuen Anlauf nehmen.

Paul Viktor Podolay
Britta Pedersen/ DPA

Paul Viktor Podolay


Albrecht Glaser, Mariana Harder-Kühnel, Gerold Otten - alle drei AfD-Abgeordneten eint, dass sie nicht Bundestags-Vizepräsidenten geworden sind. Obwohl es ihre Partei eigentlich so wollte. Glaser, Harder-Kühnel und Otten waren im Parlament gescheitert - ungeachtet dessen, dass die Geschäftsordnung des Bundestags für jede Fraktion einen Vizeposten vorsieht.

Weil die Kandidaten aber trotzdem gewählt werden müssen und die Abgeordneten in ihrer Entscheidung frei sind, konnten die AfD-Bewerber jeweils durchfallen. Ein besonderer Protest der anderen Parteien gegen die Rechtspopulisten. Diese aber wollen es jetzt erneut versuchen.

Paul Viktor Podolay heißt der Abgeordnete, den die AfD diesmal ins Rennen schicken will. Das teilte ein Fraktionssprecher mit. Podolay ist 73 Jahre alt, gelernter Medizintechniker und vertritt den Wahlkreis Erlangen in Bayern. Über den gebürtigen Slowaken soll jedoch erst nach der Sommerpause abgestimmt werden - also in der Sitzungswoche Anfang September.

kev/AFP/dpa



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