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Blockaden in Stuttgart: Demonstranten stören AfD-Parteitag

Foto: Christoph Schmidt/ dpa

Parteitag in Stuttgart Leuchtraketen und brennende Autoreifen gegen die AfD

Zum Auftakt des AfD-Parteitags kam es zu heftiger Randale. Demonstranten blockierten Straßen mit brennenden Autoreifen und warfen Flaschen auf die Polizei.

Der zweitägige Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) auf dem Stuttgarter Messegelände wurde zum Auftakt von massiven Protesten begleitet. Die Polizei nahm zwischenzeitlich etwa 500 Anti-AfD-Demonstranten in Gewahrsam.

Fast alle seien am Abend in kleinen Gruppen nach und nach entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher. "Wir werden den Personenkreis aber weiter im Auge behalten", hieß es.

Demonstranten hätten am Morgen die Bundesstraße 27 mit brennenden Autoreifen für eine halbe Stunde blockiert. Auch auf der Autobahn A8 hätten Demonstranten auf Höhe des Flughafens in der Nähe der Messe in beide Fahrtrichtungen zeitweise den Verkehr unterbrochen. Einige zündeten Bengalos und Leuchtraketen. Die Polizei sprach von 2000 Demonstranten. Auf Twitter meldet die Polizei bis zu 900 gewaltbereite Störer.

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Die AfD versammelt sich an diesem Wochenende in Stuttgart, um über ein Parteiprogramm zu beraten. Für den Bundesparteitag haben sich mehr als 2000 AfD-Mitglieder angemeldet. Durch die Protestkundgebungen sowie Warteschlangen bei der Registrierung der Parteimitglieder verzögerte sich der Start.

Etwa 1500 Demonstranten hatten tagsüber versucht, den Parteitag zu stören. Unter den AfD-Gegnern, die rund um das Messegelände demonstrierten, waren viele Linksautonome. Sie riefen "Flüchtlinge bleiben, Nazis vertreiben" und "Wir kriegen euch alle". Die Polizei ging mit Pfefferspray gegen Flaschenwerfer vor.

Auch in der Stuttgarter Innenstadt kam es zu Kundgebungen gegen die rechtspopulistische Partei. Hier demonstrierten laut Polizei 1800 Menschen, nach Veranstalterangaben waren es mindestens 4000. Es sei zu keinen gewalttätigen Ausschreitungen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Der Parteitag wird am Sonntag fortgesetzt.

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brt/dpa/Reuters
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