AfD-Finanzaffäre 1000 Euro für eine gefälschte Spendenquittung

Neuer Ärger für Jörg Meuthen: Nach Informationen des SPIEGEL und des ARD-Magazins "Report Mainz" haben Strohleute ihre Namen für gefälschte Spendenquittungen hergegeben.

Jörg Meuthen
PHILIPP GUELLAND / EPA-EFE / REX

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In der Affäre um dubiose Wahlkampfhilfen aus der Schweiz gerät AfD-Chef Jörg Meuthen zunehmend unter Druck. Eine beim Bundestag eingereichte Liste mit den Namen von zehn angeblichen Finanziers, die Meuthen im Jahr 2016 mit einer Werbekampagne im Wert von rund 90.000 Euro unterstützt haben sollen, ist offenbar falsch.

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Nach gemeinsamen Recherchen des SPIEGEL und des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" haben inzwischen mehrere der vermeintlichen Finanziers zugegeben, lediglich als Strohleute fungiert zu haben.

Einer von ihnen räumte gegenüber dem SPIEGEL und "Report Mainz" ein, seinen Namen für eine gefälschte Zuwendungsbescheinigung hergegeben zu haben. Darin habe er wahrheitswidrig behauptet, Meuthens Kampagne mit einer hohen vierstelligen Summe unterstützt zu haben. Im Gegenzug habe er 1000 Euro in bar erhalten. Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen.

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