Afghanistan-Einsatz Sieben Soldaten müssen sich wegen Totenschädel-Fotos verantworten

Die Affäre um Fotos von Bundeswehrsoldaten mit Totenschädeln in Afghanistan hat für einige der Beteiligten einem Zeitungsbericht zufolge juristische Folgen. Sieben Soldaten müssen sich demnach disziplinarrechtlich verantworten.


Berlin - Den sieben Soldaten drohen Degradierung, Beförderungsstopp und eine Kürzung des Soldes, berichtet die "Bild"-Zeitung heute unter Berufung auf einen internen Bericht der Bundeswehr. Vier weitere Mannschaftsdienstgrade kommen dem Bericht zufolge dagegen ohne Verfahren davon. Ihnen werde als mildernd angerechnet, dass Vorgesetzte sie 2003 und 2004 nicht daran gehindert hätten, auf Fotos mit menschlichen Knochenresten zu posieren.

ler/AFP



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