Umfrage Merkel so beliebt wie vor der Flüchtlingskrise
Angela Merkel
Foto: Matthias Balk/ dpaDer Abstand zwischen Angela Merkel und ihrem Rivalen Martin Schulz in den Umfragen wird größer. Laut dem ARD-"Deutschlandtrend" ist die Kanzlerin so beliebt wie vor Beginn der Flüchtlingskrise im August 2015. 64 Prozent der Befragten seien mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. Das ist eine Steigerung um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat.
SPD-Kanzlerkandidat Schulz verliert dagegen sechs Prozentpunkte und liegt nun bei 36 Prozent Zustimmung, seinem bisher niedrigsten Wert bei dieser Befragung.
FDP-Chef Christian Lindner konnte in diesem Zeitraum um sieben Prozentpunkte zulegen und liegt jetzt mit 44 Prozent auf seinem bisherigen Höchstwert bei der Befragung.
Könnte man Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler direkt wählen, würden sich 53 Prozent für Merkel entscheiden, ein Plus von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. 29 Prozent würden sich für Schulz entscheiden, ein Minus von sieben Punkten. 13 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden (plus drei Punkte).
In der Sonntagsfrage baute die Union ihren Vorsprung auf die SPD aus. CDU und CSU kommen auf 38 Prozent, einen Prozentpunkt mehr als im Mai. Die SPD verliert drei Punkte und erreicht 24 Prozent. Die Grünen liegen bei sieben Prozent (minus eins), die Linke bei acht Prozent (plus eins). Die FDP kommt auf zehn Prozent (plus zwei) und die AfD auf neun Prozent (minus eins).
Auch beim SPON-Wahltrend, der in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey erhoben wird, hatten CDU und CSU in dieser Woche den Abstand zur SPD deutlich ausbauen können. Dort liegen Union und Sozialdemokraten mittlerweile rund 13 Prozentpunkte auseinander. So groß war der Abstand zwischen den beiden Volksparteien zuletzt Ende Januar.