Grüne Außenministerin Baerbock will für Dienstreisen verstärkt Linienflüge nutzen

Eigentlich können Ministerinnen und Minister mit der Bundeswehr-Flugbereitschaft reisen. Doch Vielfliegerministerin Baerbock will von dieser Möglichkeit künftig weniger Gebrauch machen.
Außenministerin Annalena Baerbock: »Den CO₂-Ausstoß möglichst gering halten«

Außenministerin Annalena Baerbock: »Den CO₂-Ausstoß möglichst gering halten«

Foto: Kay Nietfeld / picture alliance / dpa

Bei Dienstreisen ins Ausland will Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) künftig verstärkt auf reguläre Linienflüge zurückgreifen. Ziel der Maßnahme sei es, »den CO₂-Ausstoß bei solchen Auslandsreisen möglichst gering zu halten«, sagte ein Sprecher des Außenamts. Für offizielle Reisen stehen der Ministerin und anderen Mitgliedern der Bundesregierung grundsätzlich auch eigene Flugzeuge der Bundeswehr-Flugbereitschaft zur Verfügung.

Bei den künftigen Reisen der Ministerin soll dem Sprecher zufolge stets geprüft werden, ob eine Reise per Linienflug terminlich und logistisch machbar ist. Erstmals wollen Baerbock und ihre Delegation am Dienstag per Linie fliegen – zu ihrem Antrittsbesuch nach Madrid.

Es stehe »außer Frage«, dass der Verzicht auf die eigenen Regierungsflugzeuge grundsätzlich eine Möglichkeit sei, CO₂ einzusparen, sagte der Sprecher. Er verwies darauf, dass die Bundesregierung bislang schon bei allen Dienstreisen im Nachhinein CO₂-Ausgleichszahlungen leiste. Diese würden über die Emissionshandelsstelle beim Umweltbundesamt abgewickelt.

til/AFP
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