Kandidatin für CDU-Vorsitz Kramp-Karrenbauer für europäische Armee

Frankreichs Präsident Macron wirbt für die Idee einer europäischen Armee. Neben SPD-Chefin Nahles spricht sich nun auch CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer dafür aus.

Annegret Kramp-Karrenbauer
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Annegret Kramp-Karrenbauer


Annegret Kramp-Karrenbauer will im Dezember zur CDU-Chefin gewählt werden. Schafft sie das, dürfte die Saarländerin auch die natürliche Kanzlerkandidatin der Union für die Post-Merkel-Ära sein. Nun hat sich AKK auch zu einem aktuellen außenpolitischen Thema geäußert: Sie plädiert für den Aufbau einer europäischen Armee.

"Ich glaube, dass eine europäische Armee Sinn macht", sagte sie dem Nachrichtenportal T-online. "Auf dem Weg dorthin werden wir den Parlamentsvorbehalt für Auslandseinsätze der Bundeswehr ein Stück zurückfahren müssen." Gemeint ist, dass Auslandseinsätze der Bundeswehr bislang vorab vom Bundestag genehmigt werden müssen.

28 Armeen, 27 Luftwaffen, 23 Marinen

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte eine europäische Armee ins Spiel gebracht und damit Kritik von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. Am Wochenende hatte auch SPD-Chefin Andrea Nahles eine europäische Armee gefordert.

In der EU gebe es 28 Armeen, 27 Luftwaffen und 23 Marinen. "Kein Wunder, dass wir wahnsinnig viel für Militär ausgeben." Zudem müssten die Europäer neue Allianzen schmieden, sagte Nahles bei einem SPD-Debattencamp in Berlin.



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Wie funktioniert die Civey-Methodik?
Das Meinungsforschungsinstitut Civey arbeitet mit einem mehrstufigen vollautomatisierten Verfahren. Alle repräsentativen Echtzeitumfragen werden in einem deutschlandweiten Netzwerk aus mehr als 20.000 Websites ausgespielt ("Riversampling"), es werden also nicht nur Nutzer von SPIEGEL ONLINE befragt. Jeder kann online an den Befragungen teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat. Aus diesen Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe, die sicherstellt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht und Bevölkerungsdichte der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Abstimmenden gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in den Civey FAQ.
Warum ist eine Registrierung nötig?
Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten, und ermöglicht so ein Ergebnis für die Umfragen, das für die Wahlbevölkerung in Deutschland repräsentativ ist. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.
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dop/dpa



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