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CDU-Hoffnung Laschet "Wir kriegen die AfD unter fünf Prozent - nicht mit Reden, sondern mit Handeln"

Armin Laschet erklärt, warum er sich nicht für schlampig hält, was er mit der CDU vorhat - und dass Nordrhein-Westfalen ein Vorbild für den Bund sein kann.
Ministerpräsident Laschet: "Mein Vater war Bergmann"

Ministerpräsident Laschet: "Mein Vater war Bergmann"

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MARCUS SIMAITIS / Der Spiegel

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Armin Laschet, Kandidat für den CDU-Vorsitz, wirft seinem innerparteilichen Rivalen Friedrich Merz einen falschen Kurs in der Auseinandersetzung mit der AfD vor. "AfD-Themen zu übernehmen und deren Sprache zu sprechen funktioniert nicht", sagte Laschet dem SPIEGEL. In NRW wolle seine Regierung neue Arbeitsplätze schaffen, außerdem fahre sie "einen klaren Kurs in der inneren Sicherheit", so der nordrhein-westfälische Ministerpräsident.

Die Grünen und ihren Vorsitzenden Robert Habeck hält Laschet für politische Illusionskünstler. Da sie nicht in Regierungsverantwortung seien, könnten sie Themen "betont gefühlig äußern". Was Habeck sage, verliere bei genauerem Hinhören schnell an Substanz. Laschet fordert die Grünen zu programmatischer Klarheit auf. Die Menschen wollten zum Beispiel wissen, wie Deutschland Industrieland bleiben könne und wo der Strom herkomme.

Lesen Sie hier das komplette Interview:

SPIEGEL: Herr Laschet, Sie wollen CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat werden, also Angela Merkel beerben. Wie ist Ihr Verhältnis zur Kanzlerin?

Laschet: Gut.

SPIEGEL: Was war denn die größte Leistung von Frau Merkel?

Laschet: Zunächst mal lenkt sie als Regierungschefin in einer sehr langen Kanzlerschaft erfolgreich eine der größten Wirtschaftsnationen. Die Menschen vertrauen ihr. Und das seit bald 15 Jahren, eine Zeitspanne, die man nach Helmut Kohl nie mehr für möglich gehalten hätte. International hat Angela Merkel in ihrer Kanzlerschaft drei große Krisen bewältigen müssen: Erst kam die Weltfinanzkrise, daraus folgend die europäische Schuldenkrise und dann 2015 die Flüchtlingskrise. Sie hat Deutschland und Europa in dieser Zeit zusammengehalten, trotz aller Spannungen, die es gab. Das ist eine immense Leistung.

SPIEGEL: Und ihre größte Fehlleistung?

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