Axt-Attentat bei Würzburg Eins der Opfer außer Lebensgefahr

Nach dem Terrorattentat in einem Regionalzug bei Würzburg schwebten zwei Passagiere in Lebensgefahr. Eines der Opfer sei mittlerweile aber stabilisiert, teilte die Klinik mit.

Tatort bei Würzburg
DPA

Tatort bei Würzburg


Von den Opfern des Axt-Angriffs in einem Regionalzug in Würzburg schwebt noch eins in Lebensgefahr. Das teilte die Würzburger Uniklinik am Freitag mit. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa handelt es sich um den 30 Jahre alten Freund der Tochter einer Hongkonger Touristenfamilie.

Der Zustand des anderen lebensgefährlich verletzten Patienten hat sich laut Klinik hingegen gebessert und stabilisiert. Dem Vernehmen nach ist der 62-jährige Vater der Familie gemeint. Inzwischen wurde die ebenfalls verletzte 26 Jahre alte Tochter auch ins Würzburger Uniklinikum verlegt. Sie war zuvor im Klinikum Nürnberg behandelt worden.

Ein 17-jähriger Attentäter hatte am Montagabend in einem Regionalzug bei Würzburg-Heidingsfeld vier Menschen mit einer Axt und einem Messer angegriffen. Auf der Flucht verletzte er zudem eine Spaziergängerin. Unbestätigten Medienberichten aus Hongkong zufolge war der Angreifer im Zug als Erstes auf den Freund der Tochter losgegangen. Dieser habe unter anderem schwere Hirnblutungen davongetragen, schrieb die Zeitung "Apple Daily".

Der Attentäter war als afghanischer Flüchtling in Deutschland registriert. Seit kurzer Zeit lebte er in einer Pflegefamilie.

kev/AFP/dpa

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