Rechte Ein-Mann-Demo Das war wohl nix

Ein Demonstrant, 50 Gegendemonstranten, 170 Polizisten - die Kundgebung "Asylmissbrauch stoppen" in Bad Segeberg ist anders verlaufen als geplant.

"Asylmissbrauch stoppen - Nein zur Politik Merkel": So lautete das Motto einer Kundgebung, zu der im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg aufgerufen wurde. Die Bilanz: ein Demonstrant, 50 Gegendemonstranten und 170 Polizisten.

Zum geplanten Demo-Beginn um 13 Uhr war am Samstag nur der Anmelder der Demo erschienen, teilte die Polizei mit. Damit seien die versammlungsrechtlichen Anforderungen nicht erfüllt gewesen. Diese schreiben eine Mindestanzahl von drei Personen vor.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Facebook, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(links: Rechter. Rechts: Polizei.)

Die 50 Gegendemonstranten der Jungsozialisten überzeugten sich kurz davon, dass die Demonstration nicht stattfindet, dann verschwanden sie wieder.

Auch die 170 Beamten der Polizei rückten unverrichteter Dinge ab.

wal/dpa
Mehr lesen über