Baden-Württemberg Gerüchte um Affäre - Bonde verzichtet auf erneutes Ministeramt

Am Ende wurde der Druck wohl zu groß: Baden-Württembergs Agrarminister Bonde verzichtet auf einen Platz im neuen Kabinett. Grund sind Berichte über eine Affäre des Grünen-Politikers.
Alexander Bonde

Alexander Bonde

Foto: Marijan Murat/ dpa

Manche sahen in ihm einen potenziellen Nachfolger von Grünen-Chef und Ministerpräsident Winfried Kretschmann - jetzt ist die politische Karriere seines Parteifreundes Alexander Bonde vorerst gestoppt. Der bisherige baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum hat erklärt, in der neuen Regierung kein Ressort mehr leiten zu wollen.

Grund sind Gerüchte über eine außereheliche Liebesaffäre. Vergangene Woche hatte eine Grünen-Politikerin erklärt, dass sie über längere Zeit eine Affäre mit Bonde gehabt habe. Am Montag erklärte der 41-Jährige auf Facebook, die Spekulationen um sein Privatleben hätten ein "unerträgliches Maß" angenommen. Für ein Ministeramt stehe er im nächsten Kabinett deshalb nicht zur Verfügung.

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Am Sonntag hatten sich Grüne und CDU auf die Ressortverteilung für die neue grün-schwarze Regierung geeinigt. Demnach geht das Ministerium für Ländlichen Raum an die CDU. Bonde galt als Kandidat für das Finanzressort. Jetzt kündigte er an, dass er bereit sei, unterhalb der Ministerebene weiter Verantwortung für Baden-Württemberg zu übernehmen.

kev/dpa
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